Geschichte

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Vereins-Chronik !

erstellt am 09.November 1999 von K.Matigat!

1914  Gründung Kleingärtnerverein "Steinberg-Laspert" durch den Lehrer Schmitz und der Volksschule         Steinberg auf dem Grundstück "Gutacker" durch Urbarmachung des Geländes. Es wurde         steiniger Boden in fruchtbares Gartenland verwandelt.

1920  Erstellung von Mitgliederverzeichnissen zur Meldung an das Städtische Kleingartenamt. 

1921  Eine aus 55 Personen gegründete Arbeitsgemeinschaft der Volkshochschule bildete den Stamm

        des Gartenbauvereins Steinberg/Laspert. Als Lehrende wirkten die Beamten des Gartenamtes,

        Gartenbauinspektor Strässer und Obstbautechniker Hache.

        Zu dieser Zeit wurde noch der Festüberschuß unter den Mitgliedern zur Einfriedung der

        Kleingartenfelder aufgeteilt.

 

1931  Erfolgte die Eintragung in das Vereinsregister beim Amtsgericht in Remscheid unter den Namen

        "Gartenbauverein Steinberg/Laspert."

 

1932  Wird das Gartenheim gebaut. Für die Bereitstellung der Barmittel für den Heimbau, wurde den

        Vereinsmitgliedern Darlehensscheine zum Erwerb angeboten.

 

1933  Der Vereinsvorsitzende wird vom Stadtgruppenführer ernannt.Namensänderung in

        "Kleingärtnerverein Remscheid Steinberg-Laspert".

 

1934  Im Verzeichnis, der dem Remscheider-Verband angeschlossenen Vereine ist auch der

        Kleingartenverein Steinberg/Laspert aufgeführt. Der erste Nachweis über die Zugehörigkeit

        zum Stadtverband.

 

1935 Die Stadtgruppe der Kleingärtner weist die Vereine auf die Mitgliederversammlungen hin.

 

1939 Stadt Remscheid kündigt 4.200qm Kleingartengelände zwischen Heidmannstr. und Erdelenstr.

        es sollen Wohnungen gebaut werden. Die Stadtgruppe erhebt bei der Kleingartenschiedsstelle

        der Stadt Solingen Einspruch.

 

1954 Der Hauptweg zum Heim in der Anlage Heidmannstr. wird mit Trümmerschutt befestigt.

 

1955  Das Gartengelände wird in ein Dauerkleingartenland umgewandelt.

         Gründung der Schießabteilung "Steinberger Gartenschützen."

 

1956 Das Gartengelände an der Buschstr. muß zur Erweiterung der Spiel und Turnfläche für die Schule

        Steinberg augegeben werden. Dem Verein wird als Ersatz ein Gelände am Heidhof angeboten.

        Der Verbindungsweg zwischen Erdelenstr. und Heidmannstr. der durch das Gartengelände führt

        wird geschlossen. Der Verein beantragt bei der Stadt Mittel zur Legung einer neuen

        Wasserleitung vom Haupttor bis zum Gartenheim (auch Stromanschluß), da der Wasserdruck

        vom Asyl-Heim nicht ausreichte und ständig schadhaft war. Es wird begonnen, das

        Gartenheim durch einen Anbau um das 3-fache zu vergrößern.

 

1957  Offizielle Einweihung des vergrößerten Gartenheims am 22.06.1957. Der Verein bittet die Stadt

        das im Besitz der Erbengemeinschaft Becker befindliche Grundstück zu kaufen und dem verein

        als Dauerkleingartenanlage zur Verfügung zu stellen.

 

1958 Der Generalpachtvertrag für Dauerkleingartenland Heidhof wird abgeschlossen. Durch die

        erhöhte Eigenarbeit der Kleingärtner konnten 3.500,00 DM eingespart werden.

        Der Verein beantragt bei der Stadt die Toilettenanlage (3-Kammer-Sickergrube) und weiteren

        Lagerraum am Heim anbauen zu dürfen. Der Verein beantragt weiterhin bei der Stadt die

        "Frohns Wiese" kleingärtnerisch nutzen zu können.

 

1959 Für die Anlage Heidhof wird ein neuer Generalpachtvertrag abgeschlossen, da mehrere

        Parzellen auf der anderen Seite des Weges hinzu kamen. Es wurde beantragt das Gartengelände

        an der Dorfmühle in Dauerkleingartengelände auszuschreiben. Die Toilettenanlage am Heim

        wurde fertiggestellt. Die Erschließung der Anlage Heidhof wurde beendet. Der Ausbau der

        Wasserleitung in der Anlage wurde planmäßig fortgeführt. Die gartenanlage Dorfmühle wurde

        neu umzäunt.

 

1960 Der Verbindungsweg von der Straße "Am Sieperpark" zur Gartenanlage wird ausgebaut.

 

1963  Übernahme von 4700 m² Weide ( Frohnswiese ) als Dauerkleingartenland, welches durch die

        Stadt kleingärtnerisch hergerichtet wurde. Für die Schießgruppe werden neue Richtlinien erstellt

        welche jedes Mitglied anzuerkennen hatte.

 

1964 Die Anlage "Frohns Wiese" wird dem Verein übergeben und der Generalpachtvertrag wird

        übergeben. Pachtpreis 0,02 DM. Sanierungsarbeiten in der Anlage Heidmannstr.

        werden begonnen.

 

1966 Das Gelände "Beckers Erben" wird von den Eigentümern gekündigt. Der Kreisverband legte

        Einspruch ein (Kündigungsschutz). Problem in der Anlage Heidhof wegen Quellwasser welches

        der Eishersteller Galandi benutzte. Namensänderung in Kleingärtnerverein "Steinberg-

        Laspert e.V".

 

1967 Die Kleingartenanlage "Dorfmühle" erhält den 2.ten Preis, die Kleingartenanlage Heidamnnstr.

        den 4.ten Preis im Kleingartenwettbewerb des Kreisverbandes.

 

1969 Der Verein erhält von der Stadt die Genehmigung die Außenwände der Lauben mit

        Eternitplatten zu beschlagen.

 

1970 Im Vereinsheim wird eine Flüssiggasheizung instaliert.

 

1971  Das Bienenhaus wurde fertiggestellt und wurde in Betrieb genommen. Erneute Umbauten

         am Gartenheim. Ein Müllwagen rollt Fahrerlos vom Haupttor ca. 60 Meter ins abfallende

        Gelände. Ein Apfelbaum und eine Laube konnten den LKW bremsen. Sachschaden 2.200,00 DM.

 

1972 Die Erbengemeinschaft "Beckers-Erben kündigt erneut das Gartengelände. Als Ersatz wird dafür

        ein Gelände an der Ronsdorferstr.angeboten. Die Beteiligten akzeptieren diesen Tausch. Der

        Flächennutzungsplan muß geändert un ein Bebauungsplan erstellt werden.

        2.ter Preis im Kleingartenwettbewerb des Kreisverbandes.

 

1973 Erste Baugenehmigung für ein Gewächshaus in der Anlage Heidhof. In der gartenanlage

        Dorfmühle wird von den Stadtwerken die Wartehalle für die Bushaltestelle "Ölmühle" unter

        Einbeziehung einer kleinen Gartenfläche erstellt.

 

1975 Die Erbengemeinschaft Beckers-Erben fordert einen höheren Pachtzins, festgelegt auf 3,5 Pf.

 

1976  Die Gruppe "Dorfmühle" scheidet aus der Vereinsgemeinschaft "Steinberg/Laspert

        mit 20 Mitgliedern und Parzellen aus. Neue Stromversorgung in der Anlage

        Heidmannstr..Telefonanschluß der Bundespost ins Gartenheim.

 

1977 Bei der Ausbauung der Stichstraße "Am Sieper Park" beantragt der Verein, Wasser und Strom

        für die Kleingärtner bis zur Gartenanlage verlegen zu lassen. Wasser und Strom von

        angrenzenden Nachbarn zu beziehen, soll damit abgebaut werden.

 

1978 Abriss des Anbaus an der Steinbaracke 46. Der Kreisverband zieht aus. Neuvermietung an

        den Nachbarn. Der Hauptweg in der Anlage Heidhof wird mit Splitt belegt und

        30 Meter Wegeplatten am Steilhang verlegt. Namensänderung in Kleingärnerverein "Steinberg-

        Heidhof e.V" .

 

1979 Der Antrag eines Bolzplatzes in der Anlage Heidmannstr. wird vom Garten.-und Friedshofsamt

        aus mehreren Gründen abgelehnt.

 

1980 Buchungssystem mit Kontenkarten wird eingeführt

 

1983 Ärger mit Nachbarn in der Hägenerstr. wegen verbrennen. Der Abwasserkanal von

        dem Wohngrundstück Weidengasse 3 muß durch die Gartenanlage Heidhof verlegt werden.

        Die Anlieger erhalten eine Entschädigung.

 

1984 Der Antrag zur Aufstellung eines benzinangetriebenen Stromerzeugers wird von Garten.-

        und Friedhofsamt abgelehnt.

 

1989 Die Vereinskassenführung wird wieder auf die Buchführung mit einem Kontenbuch umgestellt.

 

1990  Anhebung der Pachtzinsen durch die Stadt Remscheid von 10 Pf auf 20 Pf je m² im Jahr.

        Fertigstellung des Biotop. Erste Pflanzentauschbörse durchgeführt.

 

1992 Überdachung des Anbaus.

 

1993 Anbau des Thekenbereichs.

 

1994 Stadt Remscheid erhöht den Pachtzins von 20 Pf auf 40 Pf pro m² für Dauerkleingartenanlagen.

        Im Vorbau des Heimes Wandbilder von Enkelin Heyer und Christel Pinnow gemalt.

 

1997 Umstellung der Abrechnungen auf PC. In der Anlage Heidhof wurde die Parzelle 20

        als Kinderspielplatz eingerichtet.

 

1998 Bruno Presse wurde für seine verdienste und 40 jährige Mitgliedschaft zum Ehrenmitglied ernannt.

 

2001 Einweihung der separaten barrierefreien Behindertentoilette. Fernsehsender WDR hat

        hierüber einen Film gedreht.

 

2002 Goldene Ehrennadel Halbkranz für besondere Dienste an Gfd. Seger und Raimann verliehen.

 

2003 Erstellung eines Parkplatzes in der Hauptanlage von ca. 440 qm. Auf Antrag des Vorstandes

        wurde G.Braunert die Ehrenmitgliedschaft verliehen.

 

2004 Einweihung und Fertigstellung des Parkplatzes. Sommerfest erfogreich beendet.

 

2005 In der Nebenanlage Heidhof wurden die Parzellen mit Strom und Frischwasser versorgt.

        DasToilettenhaus wurde umgebaut modernisiert und erweitert.

 

2006 Brunnen am BIO-Top gebaut.Zaun am Haupttor erneuert.Schaukel und Wipper am Spielplatz

        gebaut.Lichtkuppeln in Werkstattdach eingebaut.Toiletten - Rohre in Wand oder Boden verlegt,

        Boden neu gefliest.Zaun zwischen Parzelle 5+6 erneuert und Hang mit Ringsteinen

        befestigt.Kompostsilo am Bienenhaus gemauert. Sommerfest war ein Erfolg.

 

2007 Die Forderfront des Vereinsheimes wurde komplett verschiefert. Wegeränder zum Teil erneuert

        Neue Spielgeräte (Wackeldelphin) konnten mit Hilfe der Sparkasse eingesetzt werden.

 

2008 Neue Dachrinnen am Heim montiert. Neue Rutsche aus Stahl auf Spielplatzt eingesetzt.

        Neue Wegsteine vor Parzelle 11 eingesetzt. Sommerfest erfolgreich durchgeführt.

        Erstmals nur 2 Tage Sommerfest, trotzdem konnten wir einen Erfolg verbuchen. Das

        Grundstück der Anlage Beckers Erben wird von H.Börsch gekauft.

 

2009 Carport für Hänger wurde am Bienenhaus gebaut. Vorbaudach mußte und wurde neu gedeckt.

        Teer ausbesserungsarbeiten auf Weg vor dem Heim. Der Boden und Wände im Saal

        des Vereinsheimes wurden erneuert. Heizkörper wurden erneuert. In den Damentoiletten wurden

        die Wände fertig gefliest. Waschbecken in Werkstatt erstellt. Kippe wurde eingezäunt.

 

2010 Schneefräse wurde angeschafft. Motor- Häcksler wurde angeschafft. Gerätehaus am BIO-Top

          wurde erstellt. Auf dem Spielplatz wurde ein Stelzenhaus dank Sparkasse neu gebaut.

2011 Das BIO-Top wurde neu eingezäunt. Ein großes Insekten - Hotel wurde mitten im Gelände an der

          Himmelstiege erstellt. Eine neue Bestuhlung und Tische wurden angeschafft. Eine neue Metallrutsche in der Anlage Heidhof gesetzt.

Vereinsvorsitzende:

            1919 -            1921 Gfd. Schmitz

            1921 -            1931 Gfd. Barenhoff

            1931 - 22.04.1952 Paul Goedecke

 23.04.1952 - 28.01.1962 Otto Schwulke

 29.01.1962 - 11.02.1967 Werner Oeffling

 12.02.1967 - 03.02.1973 Otto Schwulke

 04.02.1973 - 31.01.1976 Werner Diedrich  

 01.02 1976 - 28.01.1978 Oskar Wild

 29.01.1978 - 07.03.1981 Werner Diedrich

 08.03.1981 - 30.01.1982 Otto Schwulke

 31.01.1982 - 01.03.1986 Gerhard Richter

 02.03.1986 - 25.02.1989 H. Dieter Junack

 25.02.1989 - 06.03.1998 Reimund Spiess  

 29.05.1998 - 07.03.2000 H. Dieter Junack

 17.03.2000 -                      Kurt Matigat        

   

 

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